Sonntag, 7. März 2010

Help! Help!

Ich brauch sie nicht - aber die Leute, die vom Erdbeben betroffen sind. Die ganze letzte Woche war sehr unsicher, was passieren würde... Das Adventure Team, was für Mitte März geplant war wurde auch schon lange abgesagt. Wie schon im letzten Eintrag beschrieben, ist uns beim Erdbeben nichts passiert - preist den Herrn - aber dennoch, wird es so langsam Realität wie sehr das Erdbeben doch ganz Chile betroffen hat.
Letzten Freitag haben wir einer Familie geholfen, deren Haus hier in Santiago vom Erdbeben zerstört wurde. Da das Haus komplett nicht mehr bewohnbar ist, müssen sie jetzt umziehen. Wir haben geholfen die ganzen Sachen in Kartons zu packen, sodass sie umziehen können.
Unsere Leiter, Yerko (Leiter vom Itensive Training) und Carlos (Leiter von OM Chile), waren von Mittwoch bis Freitag im Süden in den betroffenen Regionen und haben Informationen gesammelt über mögliche Projekte bei denen wir helfen können. Sie haben mit Pastoren von den Kirchen vor Ort gesprochen und außerdem Lebensmittel und Sachen in den Süden gebracht an denen es dort im Moment sehr mangelt.
Heute Abend (Sonntag) haben wir kurzfristig erfahren, dass wir Morgen (Montag) für eine Woche in den Süden nach Pichilemu fahren. Pichilemu ist eine Stadt an der Küste Chiles die nach dem Erdbeben von einer der Tsunamis getroffen wurde. Demnach ist dort die Verwüstung mit am schlimmsten. Die Stadt ist ca. 220km von Santiago weg. Im Moment haben wir noch keine Informationen für wie lange, wo genau, wie oder mit welchem Projekt wir dort hinfahren, nur, dass es morgen früh um 10 Uhr los geht.
Da wir wirklich nicht wissen, was passieren wird sind Gebete sehr willkommen.
Wer außerdem auch Geld spenden möchte kann dies auch tun.
Überweist die Spende an:


Ev. Kreditgenossenschaft Karlsruhe
Kto.Nr. 507245
BLZ 520 604 10
IBAN DE47 5206 0410 0000 5072 45
Empfänger: OM Deutschland
Verwendungszweck: OM Chile Relief-work

Das Geld wird so auf dem schnellsten und sichersten Wege hier nach Chile gelangen.

Also... für eine Woche bin ich nicht zu erreichen. Die Erfahrungen, die ich dort machen werde, die Bilder die ich sehen werde, werden sicherlich mein Leben lang in meinem Gedächtnis bleiben. Gott ist mit uns und ich hoffe, dass wir einfach eine große Hilfe sein können für die Leute, die dort betroffen sind.
peace out.
Benny

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